Ausbildung zu Steuerfachangestellten: Platz 1 bei der Zufriedenheit
Die Ausbildung zum Steuerfachangestellten gehört zu den besten in Deutschland. Bei der Zufriedenheit steht sie sogar ganz oben – auf Platz 1 von 25 untersuchten Berufen. Das ist ein Ergebnis des DGB-Ausbildungsreports 2025.
Für den Ausbildungsreport der DGB-Jugend wurden über 9.000 Auszubildende aus den 25 meistgewählten Ausbildungsberufen befragt.
Das Ergebnis für angehende Steuerfachangestellte ist bemerkenswert: 82,4 Prozent gaben an, mit ihrer Ausbildung „sehr zufrieden“ oder „zufrieden“ zu sein. Kein anderer der untersuchten Berufe erreichte einen höheren Wert. Damit belegt die Steuerfachangestellten-Ausbildung erstmals den Spitzenplatz in der Zufriedenheitsskala.
Besonders auffällig: Die Bewertungen haben sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Die Branche hat offenbar dazugelernt und investiert stärker in die Qualität der Ausbildung.
Wenig Überstunden, gute Vergütung
Neben der allgemeinen Zufriedenheit schneidet die Ausbildung auch in zwei Bereichen hervorragend ab, die für Berufseinsteiger oft den Unterschied machen: Arbeitszeiten und Bezahlung.
Angehende Steuerfachangestellte leisten im Schnitt nur 1,8 Überstunden pro Woche – der niedrigste Wert unter allen 25 Berufen. Auch die Regelmäßigkeit von Überstunden ist so gering wie in keinem anderen untersuchten Ausbildungsberuf.
Bei der Ausbildungsvergütung liegt der Beruf ebenfalls über dem Durchschnitt aller untersuchten Ausbildungsberufe. Gerade in Kombination mit den moderaten Arbeitszeiten ergibt das ein stimmiges Gesamtpaket.
Ein Berufsfeld, das sich lohnt
Die Steuerbranche kämpft wie viele andere mit dem Fachkräftemangel. Aktuell befinden sich deutschlandweit rund 17.000 junge Menschen in einer Ausbildung zum Steuerfachangestellten – Tendenz leicht rückläufig. Das bedeutet im Umkehrschluss: Wer sich für diesen Weg entscheidet, trifft auf einen Arbeitsmarkt mit hervorragenden Übernahmechancen und langfristiger Jobsicherheit.
Wer sich für eine Ausbildung mit Substanz, fairen Bedingungen und echten Zukunftsperspektiven interessiert, sollte die Steuerbranche ganz oben auf die Liste setzen.

