Über uns
Das Hessische Landessozialgericht stellt zentral für die sieben Gerichtsstandorte in Hessen Anwärterinnen und Anwärter für das duale Studium zur Diplom-Rechtspflegerin (FH) / zum Diplom Rechtspfleger (FH) – m/w/d – ein.
Die Gerichte der Sozialgerichtsbarkeit sind insbesondere für Rechtsstreitigkeiten um gesetzliche Sozialleistungen zuständig. Dabei kann es sich z. B. um Renten, Leistungen in Zusammenhang mit Arbeitsunfällen oder auch um Leistungen bei Arbeitslosigkeit handeln. Auch Fragen der Entschädigung für Opfer von Gewalttaten, der Anerkennung einer Krankheit als Berufskrankheit und der Ansprüche auf Kindergeld werden verhandelt.
Die sieben hessischen Sozialgerichte befinden sich in Darmstadt, Frankfurt am Main, Fulda, Gießen, Kassel, Marburg und Wiesbaden. Das Hessische Landessozialgericht als 2. Instanz hat seinen Sitz in Darmstadt.
Weitere Informationen zur Sozialgerichtsbarkeit finden Sie unter: Sozialgerichtsbarkeit Hessen.
Ihre Aufgaben
Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger sind bei Gerichten und Staatsanwaltschaften tätig und nehmen dort sehr vielfältige und anspruchsvolle Aufgaben wahr. In einem großen Teil ihres Aufgabenbereiches sind sie bei ihren Entscheidungen nur dem Gesetz unterworfen und können selbständig und eigenverantwortlich handeln.
In der Sozialgerichtsbarkeit nehmen Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger Aufgaben des Kostenrechts und der Justizverwaltung wahr. Tätigkeitsfelder in der Verwaltung sind die Bereiche Aus- und Fortbildung, Personalverwaltung, Finanzen / Controlling, Planung und Organisation sowie Führungsaufgaben in der Geschäftsleitung.
Das duale Studium
Die Qualifikation für diesen vielseitigen Beruf erwerben Sie im Rahmen eines dreijährigen dualen Studiums (Vorbereitungsdienst). Bereits während der Ausbildung sind Sie verbeamtet und erhalten Anwärterbezüge in Höhe von ca. 1.666 €.
Studienzeiten an der Hessischen Hochschule für Finanzen und Rechtspflege in Rotenburg an der Fulda wechseln sich mit Berufspraktika bei Ausbildungsgerichten und Staatsanwaltschaften ab, in denen das in der Theorie erworbene Wissen vertieft und praktisch angewandt wird:
Während der Fachstudien studieren und wohnen Sie an der Hessischen Hochschule für Finanzen und Rechtspflege oder an einem der weiteren Ausbildungsstandorte des Studienzentrums in Rotenburg a. d. Fulda. Möblierte Einzelzimmer und eine Vollverpflegung werden für die Dauer der fachtheoretischen Studienzeiten gegen eine geringe Kostenbeteiligung gestellt (für unter 100,- € pro Monat).
In den fachpraktischen Ausbildungszeiten wird das in der Theorie erworbene Wissen bei einem Ausbildungsamtsgericht vertieft und praktisch angewandt. Dabei werden Sie von Ihrer Ausbildungsleitung als zentrale Ansprechperson betreut und durchlaufen fast alle Abteilungen des Gerichts. In einem Praktikum an einem Sozialgericht oder dem Hessischen Landessozialgericht lernen Sie dann Ihre künftigen Aufgaben in der Sozialgerichtsbarkeit kennen. Erfahrene Ausbilderinnen und Ausbilder unterstützen Sie dabei persönlich.
Die Ausbildung schließt mit der Rechtspfleger-Prüfung als Laufbahnprüfung für den gehobenen Dienst ab. Mit dem Bestehen der Laufbahnprüfung erwerben Sie den Diplomgrad „Diplom-Rechtspfleger/in (FH)“.
Nach erfolgreichem Ablegen der Prüfung werden im Regelfall alle Absolventinnen und Absolventen in ein anschließendes Beamtenverhältnis, zunächst als Beamtin oder Beamter auf Probe, bei dem Hessischen Landessozialgericht in Darmstadt oder einem der sieben Sozialgerichte in Darmstadt, Frankfurt a. M., Fulda, Gießen, Kassel, Marburg oder Wiesbaden übernommen.
Nähere Informationen zum Studium an der Hochschule finden Sie unter Studienzentrum Rotenburg .
Unsere Anforderungen
Unsere Angebote
Eine respektvolle und wertschätzende Zusammenarbeit ist uns genauso wichtig wie Inklusion und Vielfalt. Wir setzen uns daher aktiv für die berufliche und persönliche Weiterentwicklung aller Beschäftigten ein.
Unsere Benefits:
Nach dem Studium
Allgemeine Hinweise
Bitte bewerben Sie sich online über das Bewerberportal des Landes Hessen und laden folgende Unterlagen als PDF-Dokument hoch:
Für Rückfragen und weitere Informationen können Sie sich gerne an Frau Walther wenden:
Tel.: 06151-804-3410
Mail: ausbildung(at)lsg-darmstadt.justiz.hessen.de
Die hessische Justiz fördert aktiv die Gleichstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Erwünscht sind deshalb im Rahmen der rechtlichen Vorgaben für die ausgeschriebene Stelle Bewerbungen von allen Menschen, unabhängig von rassistischen Zuschreibungen, ethnischer Herkunft, deren Geschlecht und geschlechtlicher Identität, Religion und Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identität. Bewerberinnen und Bewerber mit einer Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.
Der ausgeschriebene Arbeitsplatz kann auch in Teilzeit besetzt werden.
Verschlagwortet als: Berufseinsteiger, Berufserfahren
